Über mich

Bereits als Jugendlicher ineresstierte mich der Modellbau. Früh begann ich – das war noch mitten im 2. Weltkrieg – mich mit der Flugmechanik zu beschäftigen. Und so war es für mich klar, dass ich dereinst besonders große Flugmodelle bauen und fliegen würde. Doch leider dauerte es noch bis zum Jahre 1960 bis das erste Baumaterial verfügbar war, um mein erstes, kleines Flugmodell zu konstruieren. Doch dann nahm das Hobby langsam fahrt auf. Schritt für Schritt wurden die Modelle größer und besser. Ab 1973 kam so mancher „Experte“ ins staunen, denn da baute ich einen Deltaflieger mit rund 2,90 m Spannweite bei nur 13 kg Abfluggewicht und zwei ziemlich schwachen Motoren mit je 10ccm Hubraum (stärkere gab es erst ab 1985) – der Nachbau der AVRO B1 Vulkan. Von den supergroßen Modellen folgten dann die erste Transall (ebenfalls mit zwei 10ccm Motoren) und die erste Herkules mit vier 10ccm Motoren. Zwischenzeitlich gab es immer wieder kleinere, experimentelle Flugzeuge um neue Werkstoffe zu testen und Techniken zu erproben. Als wir dann die Kohlestoff-Verbundtechnologie mit der Styroporbauweise kombinieren konnten und wir uns aus Kanada 4 Quadra-Baumsägenmoteren (mit je 3,5 PS) besorgten, ging es richtig zur Sache. Es entstand unser größtes Modell, eine Herkules C 130 B (als USCG-Nachbau) mt 14 PS Leistung, 53 kg Abfluggewicht, Flugschein, Flughandbuch, Muster- und Verkehrszulassung. Das zog ganz schön Kreise. Ehrenamtlich wurde für das Luftfahtbundesamt gearbeitet. Etliche Drohnen für das Militär konnte ich testen (das meiste war jedoch echter Murks) und der deutsche Modellfliegerverband richtete das Resort „Großflugmodelle“ ein.
Heute, nach meinem Heimgang, hat sich der Großmodellbau etabliert, Materialien und Werkstoffe gehören zum Standardprogramm vieler Anbieter. Sogar echte Düsentriebwerke, mit nur 30 cm Länge, sind verfügbar. Und manchmal schaffen es die neuesten Modelle sogar bis ins Fernsehen.