Absturz ins Nichts

Das Foto zeigt das Ende meiner HC-130B. Der Absturz erfolgt während der Flugabnahme beim Luftfahrtbundesamt. So wie die etwa 30 Flüge zuvor verlief auch hier zunächst alles reibungslos. Der Sound der vier syncron laufenden Triebwerke und das majestätische Flugbild beeindruckten sogar die Prüfer.

Dann riß die Funkverbibndung zum Modell ab. Steuerbefehle zeigten keinerelei Reaktion puttygen ssh , so als wäre im Modell der Stromschalter auf „AUS“ gestellt worden. Auch der, mit einer eigenen Stromversorgung versehene Rückkanal für die Flugdaten (tatsächlich verwendet wurde nur die Übetragung der Fluggeschwindigkeit), fiel aus. Doch konnte die tatsächliche Ursache nicht geklärt werden. Wir vermuteteten damals, dass eine in der Nähe befindliche, sehr leistungsstarke, Richtfunkanlage, die zum Unglückszeitpunkt einem erdnahen Satelitten folgte, die Elektronik „geblendet“ hatte. Empfänger, die Elektronik des Rücksendekanals und mehrere Rudermaschinen funktionierten nicht mehr.

Später erfuhren wir, dass die experimentell betriebende Richtfunkstrecke nicht weiterbetrieben wurde. Einen Grund haben wir nicht erfahren.

Mit dem Verlust der Herkules wurde das Projekt VERKEHRSZULASSUNGPFLICHTIGE GROSSFLUGMODELLE eingestellt. Zwar wäre eine weitere Version durch eine zusätzliche Abschirmung der Strom- und Signalleitungen möglich gewesen, da aber das Millitär ein zu starkes Interesse an einer EMP-Abschirmung hatte und jede Menge mitzureden hatte, verging mir die Lust an dem Projekt.

PuTTY SSH authentication agent

Mein Flugschein

So sieht er aus; der in Deutschland erste ausgestellt Flugschein für Großflugmodelle. Richtig heißt der Flugschein „Ausweis für Steuerer für verkehrszulassungspflichtige Großflugmodelle und sonstigem Luftfahrtgerät…“ .

Damals meldete ich mich bei der zuständigen Landesbehörde PuTTY , um zu erfahren, was denn geprüft werden würde und mit der Frage wie ich an Lehrmaterial kommen würde? Das hat dann sogar bei der Landesregierung eine gewisse Verwirrung veursacht, denn – die passenden Gesetze gab es bereits – niemand wußte was ein Großflugmodell war und wie hiermit umgegangen werden müsse. Zuerst dachte man, dass ein Großflugmodell ein großes Spielzeug war. Auch gab es noch keine Ausbildung und Prüfung für einen Modellflieger. Die Sache wäre beinahe gescheitert, wenn nicht das Luftfahrtbundesamt eingschritten wäre, denn mit diesem hatte ich bereits länger zu tun, denn auch das Luftfahrtbundesamt stellte Forderungen, benötigte Konstruktionspläne, benötigte Berechnungen und Funktions- sowie Prüfnachweise für meine damalige Hercules.

Am Ende machte ich eine theoretische und eine praktische Prüfung. Die theoretische Prüfung entsprach genau der einer PPL-Prüfung. Lediglich auf den Bereich der Funktechnik wurde verzichtet.

In der praktischen Prüfung trat ich mit meiner großen Piper PA18 an. Aber auch der Prüfer wußte nicht so ganau, wie und was er prüfen sollte, denn bei allen bisherigen Prüfungen hatte er es mit bemanten Flugzeugen zu tun. So ließ er mich ersteinmal losfliegen und bediente sich mehrere Zurufe wie „Hubschrauber von links!“ und „Motorausfall!“ als ich dann einmal das genaue Gegenteil tat; nämlich „Tiefer Überflug über Parkplatz und Hangar!“ gehorchte ich zwar natürlich nicht aber dadurch ward die Prüfung bestanden.

In den nächsten Jahren hatte ich richtig viel Arbeit damit mein Wissen weiterzugeben. So arbeitete ich einige Jahre für das Luftfahrtbundesamt als Sachverständiger und schulte sogar Fluglehrer, weil es für den Modellflug weitere Regeln gibt. Der Deutsche Modellfliegerverband errichte eine neue Sparte: Großflugmodelle, dessen erster Referendar ich sein durft. Dieser Verband für Modellflieger macht es den heutigen Modellbauern einfacher, denn er verfügt über eine erstklassige Fachkompetenz, die allen offen steht.

Für die, die nach mir kamen, wurde alles leichter. Und die heutigen Großmodellpiloten wissen nicht mehr wer ich bin. Dennoch war es sehr schön dies alles so miterlebt zu haben.

PuTTY Quick launch

Piper PA 18

Von diesem Modell habe ich etliche Versionen gebaut. Bei meiner ersten Piper von 1970 hatte ich einen Bausatz einfach um den Faktor 1,5 vergrößert. Ordnungsgemäß riss beim Ertsflug das Leitwerk ab. Von da an wurden Pannen zum wichtigsten Lehrmeister. Dieser Lehrmeister wurde dann zur Verbesserung der jeweiligen Konstruktion genutzt. Das war damals die einzige Möglichkeit für mich rasche Fortschritte zu erlangen. Die gesammelten Erfahrungen flossen dann auch in die Konstruktion späterer Modelle ein.
Das Baukastenmodell habe ich verworfen und mir stattdessen Herstellerunterlagen besorgt. Ein Original gab es auf dem nahe gelegenen Fliegerhorst in Nörvenich putty download , wo ich mir die Details ansehen konnte und an die originalen Farben kam.

Das Foto zeigt die Piper als Scalemodell.

PuTTY SSH ProxyCommand