Modellbau

Diese Seite haben meine Freunde erstellt, nachdem ich bereits heimgegangen war. Sie wollen hiermit an meine Zeit als Modellbauer, insbesondere an meine Großmodelle erinnern, von denen gesagt wird, dass sie bis heute außergeöhnlich seien.

Werdegang

Bereits während des zweiten Weltkrieges begann ich mich für den Modellbau zu interessieren. Um so große Modellflugzeuge zu entwickeln mußten etliche neue Technologien entwickeln werden, die heute von meinen Kollegen immer noch genutzt werden. In den 80ziger Jahren zogen dann auch die Hersteller mit, die uns anfäglich unterstützt hatten. Insbesondere die im Flug aufretenden mechanischen Kräfte bereiteten Anfangs  große Probleme und so gingen Anfangs einige Modelle zu bruch.

Von da an ging es mit dem Großmodellbau bergauf.  Als erster erhielt ich einen Flugschein, der sich damals kaum von der einer PPL-Lizenz unterschied. Dann entstand die Herkules HC 130 B mit 53 kg Abfluggewicht für die ich eine Verkehrszulassung benötigte – damals auch für das Luftfahrtbundesamt natürlich noch Neuland.

Über mich

Bereits als Jugendlicher ineresstierte mich der Modellbau. Früh begann ich, das war noch im 2. Weltkrieg, mich mit der Flugmechanik zu beschäftigen. Und so war es für mich klar, dass ich dereinst besonders große Flugmodelle bauen und fliegen würde. Doch leider dauerte es noch bis zum Jahre 1960 bis das erste Material verfügbar war, um mein erstes, kleines Flugmodell zu konstruieren. Doch dann nahm das Hobby langsam fahrt auf. Schritt für Schritt wurden die Modelle größer und besser. Ab 1973 kam so mancher „Experte“ ins staunen, denn da baute ich einen Deltaflieger mit rund 2,90 m Spannweite bei nur 13 kg Abfluggewicht und zwei ziemlich schwachen Motoren mit je 10ccm Hubraum (stärkere gab es erst ab 1985) – der Nachbau der AVRO B1 Vulkan. Von den supergroßen Modellen folgten dann die erste Transall (ebenfalls mit zwei 10ccm Motoren) und die erste Herkules mit vier 10ccm Motoren. Zwischenzeitlich gab es immer wieder kleinere, experimentelle Flugzeuge um neue Werkstoffe zu testen und Techniken zu erproben. Als wir dann die Kohlestoff-Verbundtechnologie mit der Styroporbauweise kombinieren konnten und wir uns aus Kanada 4 Quadra-Baumsägenmoteren (mit je 3,5 PS) besorgten, ging es richtig zur Sache. Es entstand unser größtes Modell, eine Herkules C 130 B (als USCG-Nachbau) mt 14 PS Leistung, 53 kg Abfluggewicht, Flugschein, Flughandbuch, Muster- und Verkehrszulassung. Das zog ganz schön Kreise. Ehrenamtlich wurde für das Luftfahtbundesamt gearbeitet. Etliche Drohnen für das Militär konnte ich testen (das meiste war jedoch echter Murks) und der deutsche Modellfliegerverband richtete das Resort „Großflugmodelle“ ein.
Heute, nach meinem Heimgang, hat sich der Großmodellbau etabliert, Materialien und Werkstoffe gehören zum Standardprogramm vieler Anbieter. Sogar echte Düsentriebwerke, mit nur 30 cm Länge, sind verfügbar. Und manchmal schaffen es die neuesten Modelle sogar bis ins Fernsehen.

Bilder

Flug-, Bord- und Handbuch

Zu jedem verkehrzulassungspflichtigen Großflugmodell gehörten damals ein Flughandbuch (eine Art Bedienungsanleitung) ein Flugbuch (zur Dokumentation der Flugstunden eines Piloten) und ein Bordbuch, in welchem jeder Flug des Modells zu dokumentieren war, einschließlich Stempel eines Towers.

Piper PA 18

Von diesem Modell habe ich etliche Versionen gebaut. Bei meiner ersten Piper von 1970 hatte ich einen Bausatz einfach um den Faktor 1,5 vergrößert. Ordnungsgemäß riss beim Ertsflug das Leitwerk ab. Von da an wurden Pannen zum wichtigsten Lehrmeister. Dieser Lehrmesier wurde dann zur Verbesserung der jeweiligen Konstruktion genutzt. Das war damals die eiinzige Möglichkeit …

Kontakt

Hier findest Du meine aktuellen Kontaktdaten. Bitte beachte, dass, Aufgrund des Umstandes bereits heimgegangen zu sein, derweil kein direkter Kontakt möglich ist. Dem Reinen jedoch werde ich zur Seite stehen und ihm helfen in alle Lebenslagen, so wahr mir Gott dieses gewährt.